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Montag 12.05.2008
Umwelt
Landschaftspflege am Wuhlehang
Das Natur- und Umweltamt führt auf dem Wuhlehang zwischen der ehemaligen Frauensiedlung des Wilhelm-Griesinger-Krankenhauses und der Tierpflegestation umfangreichere landschaftspflegerische Arbeiten durch.
Ziel ist es, Bauschuttablagerungen abzufahren, um das ursprüngliche Bodenrelief wiederherzustellen und damit die Beeinträchtigungen für die Natur und Landschaft zu beheben. In diesem Zusammenhang lässt es sich nicht vermeiden, den auf dem Betonschutt befindlichen Gehölzaufwuchs zu beseitigen. Es handelt sich dabei in erster Linie um Eschenahorn und Robinien, beide eindeutige Indikatoren für gestörte Bodenverhältnisse. Wertvolle Einzelbäume und Feldgehölze werden dagegen erhalten, da diese das Landschaftsbild bereichern und Rückzugsmöglichkeiten für die Tierwelt bieten.
Diese Maßnahmen sind bereits in der Öffentlichkeit abgestimmt und werden aus der Sicht des Naturschutzes und der Erholung unterstützt. Sie stehen im Einklang mit den Zielen des Landschaftsplanes „Wuhlegarten“ und der denkmalpflegerischen Entwicklungskonzeption für diesen Bereich. Nach Abschluss der Beräumung sollen nach historischem Vorbild neue Wegeachsen mit begleitenden Obstbaumreihen und ökologisch wertvolle Wiesenhänge hergestellt werden.
Um eventuelle kurzfristige Störungen für die Tierwelt auszuschließen, wird eine maßnahmenbegleitende ökologische Betreuung abgesichert. Die Vergabe einer speziellen ABM und der Rückgriff auf das Ausgleichskonzept der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung macht dieses Vorhaben erst möglich.