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| Berliner Stadtteilzeitung | |
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Ausgabe 311, 03.05.2005 Auto direkt am Fenster
In Mahlsdorf Nord ist das Stopp-Schild in der Greifswalder Straße vor der Lemkestraße nicht zu übersehen – und trotzdem kracht es dort immer wieder. Die Anwohner der Kreuzung beschweren sich über quietschende Reifen und Bremsen.

50 km/h darf der Autofahrer keine zehn Meter weit bis zum Stoppschild |
Thomas Uhlemann schildert die Situation. „Vier Mal sind schon die Autos auf mein Grundstück gefahren, standen direkt unter dem Küchenfenster.“ Es geht schon seit Jahren so, dass die Fahrer bei der geraden Straße mit Blick auf das Ziel Dahlwitzer Straße nicht auf die Vorfahrtsregeln achten. Erschwerend kommt dazu, dass neun Meter vor der Kreuzung die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben wird – ein sinnloses Schild. Der Leiter des Tiefbauamtes Werner Schmidt sieht in der Kreuzung keinen Unfallschwerpunkt. Drei Unfälle registrierte die Polizei im vergangenen Jahr und bisher zwei in diesem Jahr. „Die Lemkestraße ist die Vorfahrtsstraße, weil dort der Bus fährt“, erläutert Schmidt, „die Greifswalder Straße ist die untergeordnete Straße und dort steht das Stoppschild.“ Diese Regelung ist für den Amtsleiter auch unverständlich, weil „auf der Greifswalder der doppelte Verkehr“ ist. Eigentlich müsste sie die Hauptstraße sein und so wird sie durch die Kraftfahrer optisch auch wahrgenommen.
“Unfälle verursachen Fahrer, die aus der Greifswalder kommen.“ Für Schmidt heißt das Problem „Missachtung des Stoppschildes“ und damit der Vorfahrtsregeln. Er bemühte sich bereits um einen gemeinsamen Termin mit der Verkehrsbehörde, doch der kam nicht zu Stande, weil die Behörde hier keinen Handlungsbedarf sieht. Schmidt will am Problem dranbleiben und erreichen, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h bis hinter die Bushaltestelle erweitert wird.
Tm | |
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Artikel vom 03.05.2005 - 11:20 Uhr |
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