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| Berliner Stadtteilzeitung | |
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Ausgabe 312, 07.06.2005 Sprudelgarten erneuert
Seit nunmehr 18 Jahren besticht ein großer „Flecken“ Natur und Erholung inmitten von Marzahn-Hellersdorf die Sinne.
Im Erholungspark Marzahn setzte Bezirksstadtrat Dr. Niemann (Foto m.) zusammen mit dem Direktor vom Stadtgartenamt Gottfried Frunek im Mai den Sprudel- und Quellengarten wieder in Gang.
Für den symbolischen Akt schnappte sich Niemann prompt Valeria und David aus einer vorüberziehenden Kindergruppe, um ein historisch anmutendes Rad mit ihrer Hilfe zu öffnen: Wasser marsch! Kinderaugen leuchteten wie im Märchenland, denn sogleich sprudelten alle 14 Quellen und Brunnen mit Felsen, Steinen, Mühlrädern, Rohren und Becken in unterschiedlichster Art.
Beim Spazieren entlang der Brunnen schwenkt der Blick auf „Die kleine Meerjungfrau“ (Kunstwerk von Gorch Wenzke) – ganz im Sinne des diesjährigen Hans-Christian- Andersen-Jahres.
Springbrunnen und raffinierte Wasserspiele waren schon immer wichtige Stilmittel der Gartenkunst. Die Erinnerung an den Beginn des Sprudelgartens im Jahr 1987 macht neugierig auf den Verbleib der tanzenden Fontänen, ebenfalls zu DDR–Zeiten installiert. Sie erfreuten das Publikum wie ein Theater unterm Zeltdach, mit choreografisch anmutigen, auch farblich wechselnden Bildern, Fontänen und Lichtvariationen. Leider erhielten wir zum Verbleib keine Auskunft. | |
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Artikel vom 07.06.2005 - 22:59 Uhr |
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