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| Berliner Stadtteilzeitung | |
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Ausgabe 320, 01.02.2006 Neuer KIZ-Standort ist eine Erfolgsgeschichte
Bezirksbürgermeister Dr. Klett (Die Linke.PDS) eröffnete am 26. Januar gemeinsam mit dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Martin Marquart, das KIZ Marzahn am neuen Standort Murtzaner Ring 15.
„Ich freue mich“, so Uwe Klett, „dass es uns allen gemeinsam mit vereinten Anstrengungen und viel Kreativität gelungen ist, in so kurzer Zeit das KIZ so zu verpfl anzen. Die Besucher haben mehr Platz, das Zentrum kann unter besseren Bedingungen sein umfangreiches Programm präsentieren und die Bürger im Wohngebiet begrüßen und besuchen den neuen Nachbarn“.
Zu den Angeboten des KIZ gehören Ausfl üge, Tanztreffs und Frühstückcafé, Informationsgespräche, Spielenachmittage, Begleitdienste zum Arzt, zur Therapie und zum Einkaufen. Jeden 3. Donnerstag im Monat hält der Behindertenbeauftragte Uwe Hoppe von 15 bis 16 Uhr im KIZ seine Sprechstunde ab. Wer eine Selbsthilfegruppe sucht oder gründen will, wenn ein Verein oder eine Hobbygemeinschaft sich treffen oder auch feiern möchte – vieles ist möglich.
Das Kommunikations- und Integrations- Zentrum (KIZ) Marzahn war 15 Jahre lang in der Bruno- Baum-Straße angesiedelt. Dort stand behinderten Nutzern das halbe Erdgeschoss eines Kitagebäudes zur Verfügung. Der Berliner Behindertenverband als Träger investierte erheblich in die behindertengerechte Ausgestaltung der Räume. Unter der langjährigen Leitung von Ute Wassmannsdorf entwickelte sich das KIZ-Marzahn zu einem wichtigen Bestandteil der soziokulturellen Landschaft des Bezirkes für Behinderten-, Senioren- und Sportgruppen sowie weitere Nutzer.
2005 musste die Kita in der Bruno- Baum-Straße geschlossen werden. Der Träger MITRA e.V. übernahm das Gesamtgebäude und wird dort neben einer bilingualen Kita zahlreiche weitere Angebote entwickeln.
Für das KIZ aber waren neue Räumlichkeiten zu fi nden. Am Ende wurde ein leer stehendes Gebäude im Murtzaner Ring ausfindig gemacht, das in kommunaler Verantwortung war. Durch tatkräftige Unterstützung des Grundstücksamtes wurde Ende 2005 kurzfristig das Gebäude an den Träger Beschäftigungswerk Arbeit für Berlin e.V., hervorgegangen aus dem Berliner Behindertenverband, übertragen.
Positives Echo auf die Belebung des lange leer stehenden Gebäudes kam aus der umliegenden Mieterschaft. Man hatte Bedenken, dass das Gebäude dem Vandalismus anheim fällt und vermisste wohnnahe Angebote besonders für Senioren, die vorher am Standort bis 2004 durch BALL e.V. angeboten wurden.
BA
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Artikel vom 01.02.2006 - 17:22 Uhr |
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